Erfolgreicher Wirtschaftsstandort Wien
26. Februar 2020

Erfolgreicher Wirtschaftsstandort Wien

gerechtigkeit

Wien ist eine der lebenswertesten Städte der Welt. Das hört sich nach einem schönen Kampagnenmotto an. Jedoch stecken hier jahrelange Bemühungen und Massnahmen dahinter, die Wien dazu machen. Zentral für mich ist dabei immer, dass im Zentrum unseres wirtschaftlichen und innovativen Schaffens der Mensch steht. Das war immer Teil der Wiener Stadtpolitik und wird auch bei mir so weitergeführt. Was heisst das konkret? Als einen wichtigen Baustein sehe ich hier die sogenannte öffentliche Hand.

Kommunalisierung der Daseinsvorsorge

Mir ist es wichtig, dass zentrale Einrichtungen, die unseren BürgerInnen und Bürgern das Leben in unserer Stadt erleichtern, sie servicieren und in ihrem Alltag begleiten, in öffentlicher Hand sind. Es ist eine Art Schutzmantel, der garantiert, dass niemand in seiner Daseinsvorsorge vergessen bzw übersehen wird. Unser Beispiel der Kommunalisierung macht auch in der EU Furore. Einige Städte wie zb Berlin oder Madrid haben uns als Vorbild genommen und viele Institutionen der Daseinsvorsorge wie Spitäler. Kulturbetriebe oder Energieanbieter rekommunalisiert.

Um das allerdings leisten und bewerkstelligen zu können, braucht es eine funktionierende Wirtschaft, die auch den Standort stärkt und somit einen sicheren Arbeitsmarkt bietet bzw diesen sogar ausbaut. Dafür haben wir die Wirtschaftsstrategie 2030 entwickelt. Sie ist ziemlich umfangreich, sodass ich nur einige Aspekte hier hervorstreichen möchte und kann:

 

Wie alle Massnahmen sehe ich auch unsere Wirtschaftsstrategie mit einem starken integrativem Ansatz. Hier verschmelzen mehrere Themenfelder, sodass sie in Wahrheit aufzeigt, wie ich Politik generell sehe: inklusiv und progressiv.

Wien als Smart City

Das Wort „Smart“ hat ja viele Bedeutungen – witzig, geschäftstüchtig, einfallsreich, clever. Nicht unbedingt Eigenschaften, die man mit einer Stadt in Verbindung stellt. Jedoch bei näherem Hinsehen finde ich, erscheint die Bezeichnung für Wien und meine Vision durchaus sinnvoll:

Ich verstehe Wien als Smart City, weil sie bei grösstmöglicher Ressourcenschonung (also vor allem im Bereich Energie aber auch Umweltschutz) umfassende technische und soziale Innovationen anbietet bzw daran arbeitet. Dabei unterstützen uns auch die unterschiedlichsten Unternehmensformen wie KMU, EPU oder soziale Unternehmen, die immer stärker im Kommen sind. In der Industrie verfolgen wir Produkt- und Prozesslösungen mit dem Ansatz der Kreislaufwirtschaft – es soll alles bestmöglich wiederverwertbar sein und dementsprechend bei der Originalproduktion mitgedacht werden. 

Bei der Digitalisierung ist es mir wichtig, das richtige Gleichgewicht zwischen zivilisatorischem und technologischem Fortschritt herzustellen. Da Wien ein wichtiger Forschungsstandort mit der höchsten Dichte an Universitäten und Forschungsstätten ist, ist es mir ein grosses Anliegen, dass wir dafür dementsprechende Rahmenbedingungen politisch garantieren. Dadurch werden für die Wiener BürgerInnen die bestmöglichen digitalen Standards – ethisch wie technisch – geschaffen.

Kreativmetropole Wien

Wien war immer über ihre Stadt- und Landesgrenzen hinweg für seine Rolle als Hort für Kunst, Kultur und Kreativität bekannt. Diese Tradition soll sich weiterhin fortsetzen – wenngleich auf dem neuesten Stand der Technologie. Gerade weil wir uns im Wandel von einer Industrie- in eine Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft befinden, soll hier Wien mit seiner Geschichte und Tradition beständig mit neuesten Erfindungen und Entwicklungen voranschreiten. Kreativität als Innovationstreiber und als Motor für ein neues Wiener Innovationsmilieu. Sie sehen: Wirtschaft sind nicht nur spröde Zahlen und Bilanzen. Wirtschaft ist bei uns ein kreativer wie sozialer Prozess mit dem Ziel der Erhaltung unserer hohen Lebensqualität.

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