Wien ist Wirtschaftsmotor Österreichs
04. Februar 2020

Wien ist Wirtschaftsmotor Österreichs

perspektiven

Wien wächst

Die Lebensqualität Wiens hat positive Auswirkungen auf das Wachstum der Stadt. In den Jahren 2008-2018 wuchs die Bevölkerung um 13% auf heute knapp 1,9 Millionen Einwohner und wird nach aktuelle Prognosen 2028 die 2 Millionen Barriere durchbrechen, Werte, die Wien zuletzt gegen Ende der Monarchie erreichte.

Wien ist Handel, Forschung und Tourismus

Die Lebensqualität der Stadt fördert den Zuzug, aber auch den Handel und die Forschung. Wer hier gerne lebt, arbeitet hier auch gerne, tätigt seine Investitionen, liebt das Shopping, das Flanieren und Genießen, Wiener und Wienerinnen, die gemeinsam mit Berlin in der EU die höchste Kaufkraft haben. Wien hat sich aber auch zum internationalen Tourismus-Hotspot entwickelt, der nicht unwesentlich zur positiven Entwicklung der Stadt beiträgt.

Wien ist smart

Wien ist nicht nur lebenswert, Wien ist smart, wie die Nummer 1 Position unter 152 internationalen Städten belegt. Erhoben wurde der Index von den Experten der Beratungsagentur „Roland Berger“.

Wien ist öffentlicher Verkehr

Bedeuten viele Bewohner auch viel Verkehr? Wien setzt auf den öffentlichen Verkehr und konnte 2018 erstmals über 800.000 Wiener und Wienerinnen (822.174) von den Vorteilen einer Jahresnetzkarte für den öffentlichen Nahverkehr in Wien überzeigen und gewinnen.

Wien ist Kongress

Der Kongress tanzt. Nicht nur 1814-1815, sondern heute mehr denn je. Wien hat sich nicht nur zur Tourismusmetropole entwickelt, sondern auch zu einer der beliebtesten Kongressstädte in Europa, ein weiterer Baustein in der wirtschaftlichen Entwicklung Wiens.

Wien ist Wirtschaft

2018 gab es in Wien mehr internationale Betriebsansiedlungen als in allen anderen Bundesländern zusammen. Mit 221 neuen betrieblichen Gästen schlägt Wien als Wirtschaftsmotor die restlichen Bundesländer, die es gemeinsam auf 153 brachten. Top-Herkunftsländer sind Deutschland mit 39 Ansiedlungen, gefolgt von Großbritannien und Italien. Die Ansiedlungen haben einen sehr positiven Effekt auf den Arbeitsmarkt mit 1753 neuen Arbeitsplätzen und einem Investitionsvolumen von 232 Millionen Euro.

Wien wirtschaftet auch gut, was der ausgeglichene Budgetvoranschlag für das Jahr 2020 unterstreicht. Das Gesamtbudgetvolumen der Stadt Wien liegt bei 16,25 Milliarden EUR, wovon 2,46 Milliarden Euro als Investitionen geplant sind. Bestritten werden die Ausgaben zur Gänze aus eigenen Einnahmen und Schulden der Stadt Wien werden 2020 um 182 Millionen getilgt.

Wien ist Klima

Eine Besonderheit im Budgetvoranschlag der Stadt Wien 2020 stellt ein eigenes „Wiener Klimabudget“ dar. So stehen 695 Millionen Euro für die Weiterentwicklung des umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrs zur Verfügung, 89,5 Millionen Euro für klimafreundliche Wohnhaussanierungsmaßnahmen, oder auch 64 Millionen Euro für die Erhaltung und Erweiterung von Grünflächen und Wälder.

Wien ist Verwaltung

Eine Stadt muss geplant und verwaltet werden. Wien hält seine Verwaltung aber schlank und effizient. Obwohl Wien alleine in den letzten 15 Jahren um die Einwohnerzahl der Stadt Graz gewachsen ist, ist die städtische Verwaltung der Stadt Wien nicht gewachsen. 30.681 Personen sind aktuell im Magistrat, der städtischen Verwaltung beschäftigt, nicht mehr Personen als vor dem beeindruckenden Wachstum der Stadt. Wien setzt seine Ressourcen sparsam ein und setzt voll auf den Einsatz modernster Technologien.

Wien ist Wirtschaftsmotor

Mit einer Wirtschaftsleistung von knapp 94 Milliarden Euro 2019 ist die Stadt Wien mit Abstand auf Platz eins aller Bundesländer und damit Wirtschaftsmotor Österreichs. Als Vergleich entspricht die Wirtschaftsleistung etwa der Wirtschaft Sloweniens und Kroatiens gemeinsam. Dank dieser beeindruckenden wirtschaftlichen Entwicklung konnte Wien 2018 ein historisches Beschäftigungswachstum von knapp 20.000 Arbeitsplätzen erreichen. Bis 2020 sollen insgesamt 50.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Gleichzeitig ist aber die Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum um 7.500 Personen zurückgegangen. Auch 2019 konnte dieser Trend fortgesetzt werden: 15.081 neue Arbeitsplätze stehen einem Rückgang der Arbeitslosen von 5.481 gegenüber.

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