Warum Wien gute Noten bekommt/ 2
17. August 2020

Warum Wien gute Noten bekommt/ 2

weltstadt

Ein zentrales Anliegen meines politischen Engagements war immer schon leistbares Wohnen. Im Vergleich zu anderen Millionen Metropolen wie Paris, München oder Madrid können in Wien die Menschen leben, arbeiten und Freizeit, Bildung und Vergnügen geniessen.

Leistbares Wohnen gehört für mich zu einer hohen Lebensqualität und ist ein Grundrecht. In Wien beweisen wir, dass es eine Alternative zu explodierendem Mietpreisen und verknappten Wohnraum gibt: 60% der Wiener Bevölkerung, das sind rund 1 Million Menschen, wohnen in einer geförderten Wohnung oder Gemeindewohnung.

Wiener Wohnbaumodell – Role Model für EU

Der soziale Wohnbau wirkt schon längst über Wiener Grenzen hinaus. Wien hat innerhalb der sogenannten Städteagenda der Europäischen Kommission die Arbeitsgruppe für den Sozialen Wohnbau inne. Auch die Internationale Bauaustellung zum Thema „Neues soziales Wohnen“ wird 2022 erstmals ausserhalb Deutschlands in Wien stattfinden. Vor Corona hatte ich auch regelmässig internationale Städtedelegationen zu Gast, die an unserem Vorzeigemodell des Sozialen Wohnbaus reges Interesse gezeigt haben. Besondere Aufmerksamkeit geniesst dabei unser Ansatz der sozialen Durchmischung – sprich unterschiedliche Wohnformen für unterschiedliche Zielgruppen zu schaffen.  Damit fällt Wien bei den internationalen Rankings auf.

Mir ist es wichtig, dass das leistbare Wohnen nachhaltig gesichert bleibt. Daher werden wir den geförderten Wohnbau ausweiten und auch die Anspruchsvoraussetzungen anpassen, damit noch mehr Menschen mit ihren individuellen Lebensformen davon profitieren können. 

Der soziale Wohnbau ist auch zentraler Bestandteil bei unseren urbanen Stadtentwicklungsgebieten wie zb beim Nordwestbahnhofviertel, das einen zeitgemässen Stadtbau mit allen Anforderungen einer modernen Stadtgesellschaft repräsentiert.

Klimaschutz und Klimawandel­anpassungen

Klimaschutz und eine Eindämmung der Klimaerwärmung muss zentrale Aufgabe meiner Politik als Bürgermeister sein und macht einen Paradigmenwechsel in allen Lebensbereichen erforderlich. Wien muss durch erhebliche Reduktion der Treibhausgase den Klimawandel einbremsen. Einerseits müssen Anpassungen an den Klimawandel vorgenommen werden, um die hohe Lebensqualität auch bei steigenden Temperaturen und Extremwetterereignissen weiter zu gewährleisten, andererseits müssen Anreize geschaffen werden, um klima- und markttaugliche Lösungen unter Wahrung sozialer Bedürfnisse zu entwickeln.

Es ist mir ein Anliegen, dass Produktionsprozesse, Wertschöpfungsketten und Produkte nachhaltig und ressourcenschonend gestaltet werden.

Ich werde daher weitere Rahmenbedingungen setzen, die ressourcenschonende und klimataugliche Innovationen hervorbringen und ich weiß, dass alle Wiener und Wienerinnen an den zu setzenden Maßnahmen teilhaben und partizipieren werden, denn das Klima ist uns allen gemeinsam ein wichtiges Anliegen. 

Ich verstehe in diesem Zusammenhang Wien als Smart City, weil sie bei grösstmöglicher Ressourcenschonung (also vor allem im Bereich Energie aber auch Umweltschutz) umfassende technische und soziale Innovationen anbietet bzw daran arbeitet. Dabei unterstützen uns auch die unterschiedlichsten Unternehmensformen wie KMU, EPU oder soziale Unternehmen, die immer stärker im Kommen sind. In der Industrie verfolgen wir Produkt- und Prozesslösungen mit dem Ansatz der Kreislaufwirtschaft – es soll alles bestmöglich wiederverwertbar sein und dementsprechend bei der Originalproduktion mitgedacht werden.

Innovatives Milieu

Das innovative Milieu am Standort Wien, also das kreative Geflecht verschiedenster Akteure und Akteurinnen, trägt wesentlich zur Dynamik des Wirtschaftsraums Wien bei. Nicht nur etablierte Unternehmen treiben die Innovation voran, sondern ebenso viele junge Start-ups und Social Entrepreneurs. Ich freue mich, dass Wien Raum für dieses stark innovative und kreative Milieu bietet. Diese Bereitschaft und Fähigkeit zum Wissensaustausch, gepaart mit der Offenheit für unkonventionelle Kooperationen und Mut zum Risiko will ich besonders angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise stärken und unterstützen. Hier gibt es viel Potential, Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig Wien als innovatives Wirtschaftszentrum zu positionieren.

Ich verstehe Wien als Start-up Zentrum, das auf Co-Creation zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups gemeinsam mit der Stadtverwaltung baut.

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